Mittagsgebet
Werktags um 13:00 Uhr, fünfzehn Minuten. Keine Anmeldung nötig — kommen Sie einfach.
Benediktinische Spiritualität ist kein Rückzug aus der Welt, sondern eine Tagesordnung: Gebet, Arbeit und Lesung im selben Rhythmus, Tag für Tag.
Das benediktinische Leben ordnet die Regel des heiligen Benedikt. Drei Dinge teilen den Tag: das gemeinsame Gebet, die Arbeit und die langsame, aufmerksame Lesung. Keines steht über dem anderen — es kommt auf ihr Verhältnis an.
Zwei Züge der Regel sind auf dem Berg am deutlichsten spürbar. Der eine ist das Maß: weder zu viel noch zu wenig — weder übertriebene Strenge noch Nachlässigkeit. Der andere ist die Beständigkeit: Ein Mönch bindet sich an diese Gemeinschaft und diesen Ort, auf Lebenszeit.
Die Regel sagt, jeder ankommende Gast sei aufzunehmen wie Christus selbst. Dieser Satz erklärt, warum das Kloster offen steht — für Besucher, Pilger und Exerzitienteilnehmer gleichermaßen.
Das Kloster ist der Versuch, einen kleinen Teil der Welt ideal einzurichten.
Werktags um 13:00 Uhr, fünfzehn Minuten. Keine Anmeldung nötig — kommen Sie einfach.
Sommerexerzitien in der Stille, mit Begleitung — nach vorheriger Anmeldung.
Vorträge und Gespräche für alle, die nicht nur schauen, sondern verstehen wollen.
Ein gemeinsamer Fußweg auf den Berg — einmal im Jahr, offen für alle.